Caban - die Erde

Das Maya-Jahr 2009/2010

CABAN – die Erde-Welle (Welle 13)
Rote, magnetische Erde (KIN 157)
Die Kraft der Navigation und Steuerung

Themen: Erdverbundenheit, Bewußt-Sein, Ausrichtung, Schöpferkraft, Manifestation

Erzengelenergien:
Uriel (rubinroter Strahl) – Einweihung in die Erdkraft und die göttlichen Manifestationsgesetze, Handeln aus der Herzenskraft
Jophiel (goldgelber Strahl/Zeitschloss) – Reife, Segen, Fülle der Erfahrung, Verstehen,    Weisheit

Meisterenergien:
Kuthumi (goldgelb) – Stille des Herzens, Kommunikation mit der Natur (Bäume, Steine, Pflanzen), Achtsamkeit
Lady Nada (rubinrot) – Freude am Da-Sein, Körper-Gefühl, Dialog mit dem Körper, bewusster Genuss, Seelenpartnerschaft, Liebe
Aeolus (blau) – Bewusstes Wahrnehmen der Schöpferkraft
Kamakura (grün) – Ausrichtung, zielgerichtetes Handeln

Atlantische Priesterenergien:
Xaros (goldgelber Strahl) – Visualisierung
Sokane (rubinroter Strahl) – Geistheilung, Frieden

Runenenergie: ETHEL (Heim)

Baumenergie: Zeder

Steinenergien: Morganit, Rhodolith (magenta-violetter Granat), Hämatit, Magnetit, Citrin

Aromatherapie: Zedernöl, Rose, Narde, Lavendel, Grapefruit, Rosenholz und Zypresse

 

Die rote Erde-Welle im Tzolkin-Dreamspell nach Jose Arguelles unterstützt mich dabei, auf der Erde und in meinem Zeit-Raum mental, emotional und physisch anzukommen. Sie hilft mir dabei, mit der Wesenhaftigkeit der Erde, vor allem dem Erdherzen, liebevoll Kontakt aufzunehmen, mir meines liebevollen Bandes zur Erde bewusst zu werden.
In dieser Zeitqualität liegt aber auch der Hinweis bereit, die volle Verantwortung für meine Schöpfungen zu übernehmen und die Erde auch als operative Plattform meiner Erfahrungen zu begreifen. Die Frage, die sich daraus für mich ergibt: Mit welcher Ausrichtung erschaffe ich? Diene ich nur mir selbst, oder bin ich auf das Wohl ALLER ausgerichtet?
Habe ich Angst, zu kurz zu kommen, oder habe ich Vertrauen, im Grossen Plan geborgen zu sein.

Wenn sich alle geborgen fühlen und aus diesem Gefühl heraus handeln, ist die Fülle für alle Realität.

Das Handeln ist von einem Miteinander getragen, anstelle des Wettbewerbs. Gemeinsam Ziele zu erreichen und dies miteinander zu feiern. Ein Sieg, bei dem Verlierer überflüssig sind, um ihn „aufzuwerten“...
Sobald sich ein „Mitglied“ der Gemeinschaft nur bereichern will und die Fülle nur für sich beansprucht, wirkt dieses Mitglied wie eine Krebszelle, die sich für ihr eigenes wucherndes Wachstum von der Nährlösung aller ernährt. Wenn sie nicht von der Unsinnigkeit und Schädlichkeit ihres Tuns überzeugt werden kann, führt ihre Vorgehensweise zum Tod des gesamten Organismus, da die gesunden Zellen zum Absterben gezwungen werden bzw. andere Zellen mit dem Ungleichgewicht „angesteckt“ werden. In diesem Fall stirbt die Gemeinschaft. Die Zelle stirbt mit.

Eine weitere Frage ergibt sich aus der oberen: Mit welcher persönlichen Ethik handele ich? Basiert mein Denken, Fühlen und Handeln auf Liebe, Mitgefühl, Achtsamkeit, Frieden? Achte ich die Freiheit der Anderen ebenso wie meine eigene? Kann ich anderen ihren Raum zugestehen, auch wenn sie eine andere Meinung vertreten, wie ich?
Wo will ich Macht und Kontrolle ausüben und warum?
Wo lösen alte Schmerzfelder in mir Wut aus und warum?

All diese Fragen münden wieder in die zuerst gestellte: Mit welcher Ausrichtung erschaffe ich?
Wenn ich mir diese Frage schlüssig beantworten kann, kenne ich bereits das Ergebnis meiner Schöpfungen: ERFÜLLUNG.

Wie auch immer sie aussehen mag, trage ich für den Erfolg meines Schöpfungsprozesses die volle und alleinige Verantwortung. Die Erde ist energetisch das Steuerungs- und Prüfungsfeld meiner Entscheidungen. Dort zeigt sich, auch im Spiegel meiner Mitspieler, das Ergebnis der Konsequenz und Disziplin meiner inneren Ausrichtung.

Die Rote-Erde-Welle unterstützt mich in meinen Orientierungsbemühungen, bei meinem Bestreben,  meinen bisherigen Lebensweg und Lebenszweck zu hinterfragen und mich gegebenenfalls neu auszurichten, mein Lebensziel neu zu fixieren.
Was will ich ausdrücken und wie? Göttlichkeit, Vollkommenheit, Grösse... oder das Gegenteil?
Bin ich Täter, Opfer, oder habe ich selbst-bewusst diese Spielebene verlassen, um das zu leben, was ICH BIN ?..

In dieser Welle geht es darum, auf der Erde „anzukommen“, sich seiner Schöpferkraft bewusst zu sein, die eigene Spiel-Ebene bewusst wahrzunehmen und zu verändern. Die Zeit-Räume des eigenen Seelen-Reifungsweges in ihrer Ganzheit und Aussagekraft zu erkennen, anzunehmen und ihre Quintessenz jenseits eines Rollencharakters zu nutzen. Hierbei hilft auch die Auseinandersetzung mit den Ur-Archetypen, um die Schmerzmuster in all den Lebensausdrücken zu heilen, die mit diesem Ur-Archetypen in Verbindung stehen.

Die Erzengelenergie von Uriel hält jene hohe Schöpfungsenergie bereit, die in ein tieferes Verständnis der Schöpfungsprozesse führt. In seinem Schwingungsfeld verstehe ich auch, was der Ursprung meiner Inkarnationsentscheidungen war – Liebe zu Allem-Was-Ist. Seine Energie weckt in meinem Herzen die Erinnerung an meine Freude, anderen zu dienen, weil ich WEISS, dass sie mir auf meinem Weg ebenso liebevoll dienen. Wie auch immer dieser Dienst aussehen mag.
Es ist alles Liebe in diesem Spiel der Erfahrungen.

Mit der dreizehnten Welle beginnt auch das gelbe Zeitschloss. Dieses Zeitschloss des Reifens und der Ergebnisbetrachtung steht im Zeichen von Jophiel, der die Codierung zum Solarplexus-Chakra hält und über die Herzensreife wacht, die einen gefühlsmässigen Zugang zu den Schöpfungsgeheimnissen der Natur und der natürlichen Fülle eröffnet. Wenn sich das Gelb des intellektuellen Wissens in das Gold der Herzensweisheit und des Mitgefühls wandelt, öffnet Jophiel die Verständnistüren und alles wird möglich – schnell...
Aber auch nur, solange alte Bewertungen und Vergleiche vorher losgelassen werden.

Kuthumi hält auch in dieser Welle mit seiner Meisterenergie den Mantel der Stille bereit, um damit meinen inneren Dialog zu schützen und zu fördern.

Lady Nada (Maria Magdalena) unterstützt mit ihrer Energie den freudvollen Dialog mit meinem Körper, um seinen wahren Bedürfnissen zu lauschen. Sie hilft mir, bewusst und massvoll zu geniessen. Wenn mein Verständnis von Liebe sich weg von der Bedürfniserfüllung und hin zum hingebungsvollen Dienen an das Göttliche im Menschen gewandelt hat, unterstützt sie meinen Magnetismus, um eine/einen entsprechende/n Seelengefährtin/en in mein Leben zu ziehen.

Die Meisterenergie von Aeolus kann mich im Erkenntnisprozess meiner Schöpfungskraft unterstützen, wenn ich darum bitte. Er hält einen geschützten Raum, um mich selbst und meine Schöpfungen still zu beobachten...

Kamakura kann mich darin stärken, mich nach den neuen Erkenntnissen auszurichten und auch danach zu handeln, mich auf Wesentliches zu konzentrieren, Prioritäten zu setzen und sie einzuhalten.

Im Dialog mit der atlantischen Priesterenergie von Xaros, der auf dem goldgelben Strahl dient, kann ich mich immer wieder vor den Schöpfungsentscheidungen auf das Wohl aller ausrichten.

Sokane, der auf dem rubinroten Strahl dient, erinnert mich im Dialog an den inneren Frieden beim Erschaffen, um auch das Ergebnis friedvoll zu gestalten. Er steht vor allem auch für den Frieden zwischen Mensch und Tier. Er unterstützt gerade die Energiearbeiter mit seiner Führung. Doch fordert er von uns für die Befähigung zur Geistheilung eine klare Ausrichtung. „Die selbstlose Grösse als Mensch ist unabdingbar, um Geistheilung wirklich und wahrhaftig vollziehen zu können.“
(Claire Avalon, Die 12 göttlichen Strahlen, Smaragd-Verlag)

Die Runenenergie von ETHEL bezieht sich auf das Heim, jenen Ort wo ich ganz „zuhause“ bin. ETHEL oder ODAL bezeichnet jenen Platz auf der Erde, an dem das Od aus dem All ungehindert in uns einströmt und uns veredelt. Im Orakel bedeutet die Rune entweder: „Du hast dein Heim gefunden und darfst die Früchte deiner Arbeit geniessen“, oder „Finde deinen Platz, jenen Ort, der dir Kraft gibt“. Bezüglich der Zeitzuordnung steht ETHEL an dem Punkt, wo die Sonne in ihrer grössten Macht steht (19. Juni – 5. Juli), im Tageslauf bezeichnet die Rune die Nachmittagsstunde, 15 Uhr, wo die Tagesarbeit allmählich zum Abschluss kommt.

ETHEL umfasst alles, was zur Begrifflichkeit „Heimat“ (Heim-Od) gehört: die Einbindung in eine menschliche und ökologische Gemeinschaft, mit all den Pflanzen, Tieren, Steinen und Landschaftsformen. ETHEL erinnert mich dabei, dass ich ohne einen lebendigen Bezug zu einem Ort, an dem ich heimatlich verwurzelt bin, nicht wachsen kann.
(Andreas Lenz, Kurzkommentar zu Rune Games, Verlag Neue Erde)

In der Roten-Erde-Welle spielt die Baumenergie der Zeder nochmals eine gewichtige Rolle. Ihr hoher, gerader Wuchs symbolisiert die Ausgerichtetheit und innere Disziplin, die Konzentration nicht nur auf Wachstum, sondern gerades Wachstum, sich selbst im Wachstumsprozess treu zu bleiben. Damit geht sie auch in eine direkte Verbindung zur kristallinen Energie des Magnetit und auch des Diamanten, die beide, als kubische Kristalle, ihre Themen strukturieren. Ähnlich wirkt die Zeder auf den Lebensraum des Menschen ein und bietet damit eine Orientierungshilfe und Erinnerung an das wirklich Wesentliche im Menschen und seinen Wachstumsprozessen.

Die Kristallenergie des Morganit hilft mir mit ihrer eisrosafarbenen Schwingung, ein Verständnis von All-Liebe zu erreichen, mein eigenes pulsierendes Kristall-Herz zu fühlen. Er stellt liebevoll seine hexagonale Beryll-Säule als geschützten Raum zur Verfügung, damit ich darin meinen Herzensraum ausdehnen kann. Er verbindet mein Seelenherz und mein menschliches Herz mit dem Herzen der Erde.

Der Rhodolith strukturiert das Thema Vergebung und holt als Granat die Erinnerung meiner unvorstellbaren Herzenskraft aus meiner Tiefe, um sie mir in den Vergebungsprozessen für mich und andere zur Verfügung zu stellen. Die schmerzhaftesten Verletzungen mit den tiefsten Narben konnten uns nur unsere besten Freunde aus der Seelenfamilie zufügen, denn es bedarf unendlicher Liebe, sich als Täter zur Verfügung zu stellen und sich selbst nachhaltige Verletzungen im Seelengewand zuzufügen. Wir wollten Vergebung erfahren, als höchster Herausforderung von All-Liebe...
Der Rhodolith ist in besonderer Weise mit der Christus-Energie verbunden.

Der Hämatit (Blutstein) erinnert das Blut an seinen optimalen kristallinen Aufbau und löscht im kristallinen Zellgedächtnis des Blutes alte Begrenzungen und Abhängigkeiten durch Eide und rituelle Handlungen, wenn ich mich in der Arbeit mit dem Stein darauf ausrichte.
Diese alten Belastungen stammen vielfach aus „Vorleben“ und werden über die Auswahl der Inkarnationsfamilie und deren Familienthemen über das Aurafeld im Blut aktiv. Das Blut ist ein ganz besonderer Saft und verbindet unseren Körper sehr intensiv mit der Erde.

Der Magnetit ist jener Stein, der den natürlichen Erdmagnetismus ausstrahlt. Wenn ich ihn trage, unterstützt er mich dabei, mich auf den aktuellen Erdmagnetismus auszurichten. Ausserdem leistet er einen wertvollen Beitrag für seinen Träger, sich selbst und seinen ethischen Prinzipien treu zu bleiben.
Als kubischer Stein strukturiert er auch dieses Thema, zusammen mit der Erdverbindung.
In seiner natürlichen Form ist er häufig als Oktaeder ausgeformt. Wenn ich ihn in dieser Form bei mir trage, stärkt er zudem mein männlich-weibliches Gleichgewicht und bringt mich meinen Ur-Archetypen näher.

Der Citrin agiert in dieser Welle als stiller Lichtbringer, der mich, in Verbindung mit Kuthumi‘s Energie, an die Stille im Herzen erinnert, um dort in Ruhe und bewertungsfrei das Ergebnis meiner Schöpfungen zu betrachten, das Ergebnis zu fühlen und mich auszurichten... Entscheidungen...

Ich wünsche allen eine kraftvolle und liebevoll-intensive „Rück-Verbindung“ zum Erd-Herzen.

Namasté
Balael-Jordan Rajkoff

 

Das Zedernöl zur Erdenwelle war für mich ein "Muss". Zum einen, da ich gerade das 3. Buch aus der Anastasia-Reihe von Wladimir Megre lese und zum anderen weil ich folgendes Bild bekam:
Ich stelle mich barfuß ins Gras, hebe beide Hände gen Himmel und stelle mir vor, ich bin die Zeder. Meine Wurzeln ragen ganz tief in die Erde hinein, fast bis zum Herzen der Erde und meine Hände berühren den Himmel. Ich atme tief und spüre die Energie durch meinen ganzen Körper bis in die kleinsten Zellen pulsieren. Ich wiege mich sanft im Wind, ich bin so groß und mächtig und doch so zart und beweglich.

Mit dieser Energie in die Erden-Welle zu starten, so kraftvoll und mit ganz festem Rückgrat und doch flexibel, das ist schön und dabei unterstützt mich das Zedernöl noch zusätzlich.

Rose kam mir zu der Energie von Lady Nada und zum Morganit.
Rose, dieses wunderbare, weiche, sanfte Öl, öffnet das Herz und lässt mich weich werden, löst alle Anspannungen, die vielleicht noch vorhanden sind und lässt mich Liebe ausstrahlen, aussenden und annehmen. Lässt mich die Dinge und auch vor allem die Menschen um mich herum mit einem Lächeln im Gesicht so lieben wie sie sind und gerade weil sie so sind. Öffnet mir aber gleichzeitig den Zugang zu meinem inneren Kind - es darf sich liebevoll angenommen fühlen.

Indische Narde ist ein spannendes Gewächs. Zitat aus “Gesunde Haut mit Heilkräuteressenzen - Dr. Dietrich Gümbel: "Aus der Betrachtung der anderen ätherischen Ölpflanzen ist es hier bei der indischen Narde nur konsequent, wenn wir erwarten, daß die Wirkung ihres ätherischen Öls alle Wirkungen der Blüten-Frucht-und Samen-Öl-Drogen (als die oberste Gruppe), der Blatt- und Sproßöle (als die mittlere) und der Wurzel- und Holzöle (als die unterste Gruppe) in sich zusammenfaßt. Ist doch die indische Narde die Zusammenfassung, ja die Verschmelzung aller dieser drei Regionen und Pflanzenorgane in einer einheitlichen, ganz neuen und scheinbar einmaligen Pflanzengestalt! Das Nardenöl verhilft dem Menschen zur Findung seines inneren Gleichgewichts im seelischen, geistigen und körperlichen Zusammenspiel der Kräfte."

Lavendel unterstützt die Findung zur eigenen Mitte, und sorgt gleichzeitig für Klarheit, Konzentration und absolutes wahrhaftes Ausgerichtetsein.

Grapefruit ist ebenfalls unterstützend, bringt ein bisschen Leichtigkeit in all das "Erdige" und sorgt für einen klaren Geist.

Zum Abschluß noch ein Holzöl, ein sehr weiches. Rosenholz strahlt für mich immer eine derartige Wärme aus, als hätte ich einen Kamin an.
Es ist fast wie kuscheln, ich finde gerade kein passenderes Wort für das Gefühl, das mich bei Rosenholz erwärmt. Es ist so sanft, so anschmiegsam, Balsam für die Seele.

Ich wünsche viel Spaß und Freude mit den Ölen und beim Erschaffen...

Liebe Grüße
Beatrix Kramer

(© Balael-Jordan Rajkoff und Beatrix Kramer, November 2007/Juli 2008)

Mehr Informationen zum Maya-Dreamspell hier.

 

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