2010 – Das Jahr der Klarheit
Die Energie des Spinell

Als ich mich diesmal für das Channeln der Jahresenergie bereitmachte, war es erstmalig im Vorfeld mit einem dreitägigen Schweigen und absolutem in mir Versammelt-Sein verbunden. Dann kam bereits das Thema verbal und als Gefühl: KLARHEIT.

Die Bilder dazu waren faszinierend – das begrenzte Sichtfeld außen zog sich nach innen zurück, öffnete einen weiten aquamarinblauen unbegrenzten Raum, der mit spiegelklaren Eiskristallen brillierte. Zunächst glaubte ich, daß nun der Aquamarin sich präsentieren würde, doch mein Blick wurde auf die kleinen glitzernden Kristalle gelenkt.

Wie mit einem Zoom wurde ich näher herange“beamt“ und der kleine Kristall entpuppte sich als Oktaeder. Die Energie darin wärmte mein Herz, öffnete es sanft, klärte den „Herzensblick“. Ich durfte durch diese Brille hinaus in die Welt blicken. Mein Blick schärfte sich, Wahrheiten wurden noch klarer, noch immer glaubte ich, vielleicht mit Beryll verbunden zu sein, doch dann öffnete sich das Feld des Spinell.

Wenig hatte ich bislang mit der Spinell-Energie erfahren, gearbeitet. Doch diese Begegnung jetzt war herz-ergreifend. Seit etwa zwei Jahren befindet sich in meiner Steinfamilie auch ein kleiner rosa-roter facettierter Spinell, dessen zärtlicher Führung ich nun gewahr wurde.
Mir kamen die Klänge von Loreena McKennitts „Never Ending Journey“ in den Sinn, Begleiter auf dieser Reise des Herzens in den weiten unbegrenzten Raum, der sich vor mir öffnete, der neue Schöpfungszyklus.
Mir wurden weitere Bedeutungen meines kürzlich fertiggestellten Sternentores des Grals bewußt und welchen Weg wir als Kollektiv gehen. All die Erkenntnisse aus dem Erdenspiel fließen nach Hause und gestalten dort die Matrix für das neue Spiel. Doch der Background ist nun kein schwarzer Hintergrund mehr, auf dem wir mit unserem Licht gedanklich emotional die Erfahrungs-Muster eingravierten und hierzu erst in das eigene Licht, die Quellessenz, zurückfinden mussten.

Nun erschaffen wir aus der Wesenstiefe in Freiheit mit dem goldenen Kristallgriffel der Erfüllung und Freude, zumindest jene, die sich für das „Neue Spiel“ entschieden und die hierfür notwendigen Schritte vollzogen haben oder gerade vollziehen. Die durch die Schatten gegangen sind und sich selbst in ihrem So-Sein angenommen haben. Für jene schreibe ich nun hier, entsprechend meinem „Übergangsvertrag“.
Der Gral schwebt, ist nicht mehr an seine schwarze Unterlage gebunden, kann seine Fülle frei verschenken, sich verschenken. Seine ersten Geschenke sind jene Kristalle der Klarheit, die so innig das Herz berühren, die Herz-Oktaeder der Spinelle.

Diese Sequenz erinnerte mich an jenen Moment im Film „Das letzte Einhorn“, als der rote Stier ins Meer zurückgetrieben war und die Einhörner mit einer riesigen Woge aus dem Meer an Land gespült wurden, sich in freudvollem Galopp über das Land verteilten.
Die Rückkehr der Einhörner..., Sonnenaufgang der Herzen....

Ich bekam zu diesen Bilder-Aussagen keine konkreten Bilder aus dem Erdbereich, was mir zeigt, daß wir einerseits in der Kreativperiode sind, andererseits der Schöpfungsplan noch offen ist. Wir erschaffen gerade die „Rahmenbedingungen“, wobei Leichtigkeit und Flexibilität, Spontaneität ausgeprägte Schöpfereigenschaften sind.
Die Materie scheint weniger konstant zu sein, so daß wir beim Auskristallisieren von Erfahrungen auch nicht mehr so viel Entsorgungs-Müll zurücklassen. Weder materiell noch feinstofflich....

Ein Lego-Haus braucht kein Fundament aus Beton. Es muß ja auch keinem Bereinigungs-Orkan standhalten. Das Miteinander sieht „blumig“ aus, die Seelenqualitäten zeigen sich im Äußeren. Viele Pastelltöne, die sich im Licht mit Licht aufladen, eine veränderte Farbpalette mit unzähligen, sehr feinen Nuancen, die sich aus dem emotionalen Feld speisen und auch den Betrachtern emotionale Botschaften vermitteln. Es wird weniger gesprochen, doch wenn hat es Ausdruck und erschafft sofort eine Umgebung, verändert durch den Klang und Ausdruck das Feld. Deshalb wählen die Menschen ihre Worte mit Bedacht und achten auf den Raum und seine gefühlsmäßigen Veränderungen.
Das mentale Feld, der ehemalige Mentalkörper, scheint komplett vom Geist übernommen zu sein. Damit ist wohl ständige Raumfreiheit gewährleistet.
Die Zeit als fraktale Größe ist verschwunden. Erfahrungen dauern genau so lange, wie sie von den Beteiligten erwünscht sind. Danach wird das Feld geräumt und es bleiben nur jene Hinterlassenschaften, die Basis-Material sind (vergleichbar dem Spielfeld) bzw. gleich für eine nachfolgende Erfahrung weiterbenutzt werden soll. Hierüber entscheiden die Beteiligten einvernehmlich, da sich alle ihrer Schöpferkraft, Kompetenz und Verantwortung bewußt sind.

Dann folgte doch eine Sequenz von Erd-Bildern:
Es gibt wieder ausgedehnte Wälder und richtig hohe Bäume, die sogar bewohnt werden, miteinander „vernetzt“ sind. Es sind lebendige Symbiosen zwischen Mensch und Baum, die in gegenseitigem, achtsamem Miteinander gestaltet sind, in dem auch ein Teil der menschlichen Energie gebunden ist. Wenn dort ein Besucher eintrifft, weiß Mensch es, auch wenn er nicht „zuhause“ ist. Welleninformation, die über die Baum-Wurzel-Kommunikation noch intensiviert wird. Mensch weiß auch sofort anhand der Energiesignatur (soweit sie bekannt ist), wer zu Besuch ist.
Die Menschen haben Behausungen, die vollkommen im Einklang mit ihrer Umgebung gestaltet sind, noch etwas an die Hobbit-Häuser aus „Herr der Ringe“ erinnern und doch ätherischer, leichter sind, die Qualität einer Blumenwiese haben. Wie bereits erwähnt bedürfen sie keiner Fundamente mehr. Bei Einsicht in eines der Häuser konnte ich ein Symbol erkennen, das wohl das Haus an seinem Platz fixiert. Seine kristalline Struktur geht tief in den Boden.
An dieser Stelle ging ich aus den Bildern auf der Erde in den größeren Raum um die Erde.
Sie war an einer anderen Stelle im universellen Raum positioniert und der Austausch mit anderen Sternensystemen war in vollem Gange. Eine Galaxie mit zwei Sonnen und achtzehn weiteren Planeten, wobei einige zwei bis drei Monde aufweisen.
Die beiden Sonnen spannen dabei ein besonderes Energiefeld auf, das stabiler und sanfter auf die Erde und die anderen Planeten einwirkt als wir dies von der alten Erdsonnen-   Aktivität her kennen (Sonnenflecken, Sonnenstürme). Es findet eine intensive Kommunikation zwischen den Menschen und den Planetenwesen selbst statt. Die Menschen sind sich ihrer emotionalen Verbindung zu diesen Wesenheiten in ihrer planetaren Ausdrucksform sehr bewußt. Der Zugang und die ersten Informationen zu der Baum-und Planetenkommunikation wird derzeit durch Bernstein intensiv gefördert.

Im Neuen System haben wir zwölf Kristallstrukturen, die auch direkt mit unserer DNS kommunizieren. Der kristalline Aufbau der Mineralien ist noch filigraner, der Zwischenraum zwischen den Molekülen ist weniger dicht, da auch die Materie weniger dicht ist. Dieser Zwischenraum kommuniziert mit den Menschen (gleichfalls über die Emotionalebene, wobei in der geistigen Ebene eine Blaupause entwickelt wird, die sich über das Klangwort in materielle Form bringt) und passt sich in seiner Dichtigkeit ihren Bedürfnissen und Erfordernissen an.

An dieser Stelle habe ich den Kontext verlassen, weil ich verstand, daß ich die weitere Entwicklung nicht mehr als „Jahrgangsenergie“ wahrnehme und auch Einblick in komplexere Zusammenhänge erhielt, die den Rahmen einer Jahresvorschau bei weitem sprengten.

So möchte ich mich jetzt zunächst mehr dem „Stein des Jahres 2010“, dem Spinell widmen, der uns wohl in diese Zeit der Veränderung hineinbegleitet.
Bevor sich der Spinell zeigte, wurde ich darauf hingewiesen, daß die Steinqualitäten der Jahre 2008 und 2009 weiter auf die Entwicklung einwirken und mit dem jeweiligen Stein des Jahres eine Paketerweiterung darstellen. Dies macht Sinn, denn die Themen dieser Steine bleiben weiterhin Basisthemen, eben in der Wechselphase.

Zur Erinnerung: die Diamantenergie strukturiert als kubische Kristallenergie ihr Thema „Vollkommenheit“, der Rutilquarz stärkt die Vernetzung auch und gerade nächstes Jahr, das ja als Dreier-Jahr einen besonderen Bezug zu den trigonalen Steinen und Themen besitzt (hier bitte einen Link zur jetzt verschobenen Datei des Rutilquarz)
Zudem erinnert er weiter an die Selbst-Verantwortung, was gerade für jene Menschen von Bedeutung ist, die nun bewußt in die Umbruchphase gehen wollen.
Der Spinell gehört der kubischen Kristallstruktur an und strukturiert sein Thema „Klarheit“. Dies bedeutet, daß er seinem Träger einerseits Klarheit in jenen Prozessen aktiviert, wo er zur Mitarbeit eingeladen wird (was schon durch das Tragen signalisiert wird).
Andererseits stärkt er allgemein Klarheit z.B. im Sehen. Er unterstützt dabei genaueres Hinsehen. Regt an, tiefer in Zusammenhänge einzusteigen, sich einzulassen, um Klarheit zu erlangen. Hinhören, den eigenen Klang erfühlen, das eigene innere Instrument auf Klarheit stimmen.
Mit Spinell klärt sich auch die Gefühlsebene. Wo mache ich mir etwas vor in Gefühlswahrnehmung, rede mir selbst etwas schön, was sich dann aussen doch ganz anders darstellt (auch wenn nichts so ist und bleibt, wie es vordergründig zu sein scheint). Hier bringt der rosa Spinell zusammen mit Sodalith, der speziell das Thema Wahrheit der Gefühle strukturiert, einen klaren Überblick, gerade auch in anstehenden Partnerschaftsfragen.
Die Kombination blauer Spinell, Aquamarin und schwarzer Turmalin bringt Klarheit in die Wahrnehmung des eigenen Seelenplanes, der eigenen Bestimmung und „Blaupause“. Der Aquamarin bringt dabei Weite, stärkt die Lichtsäule als Schutzraum, nimmt aus der Bewertung und stärkt die Kommunikation von Seelenherz zu Menschenherz. Der blaue Spinell klärt den Mentalkörper, zeigt alte Bewertungsebenen, die überholt sind und losgelassen werden wollen (hierbei hilft Azurit, der klassische Musterzerbrecher) und er bereitet den klaren Raum zur Aufnahme für den Geistanteil und die klare Kommunikation mit der Seelenessenz vor, stärkt die Verbindung, das SEHEN der neuen Welt.
Der schwarze Turmalin öffnet sein Schutzfeld für den Weg durch eventuell noch auftauchende Schattenanteile und ist Ausdruck der Selbst-Bemeisterung auf dem Erdenweg.
Die Spinelle gehen bei ihren Themen sanfter „zur Sache“, als der Diamant. Die Härte dieser Steine sind zwei Nummern kleiner (Mohshärte 7,5–8), was bei der Entwicklung im Bereich der Neuen Erde auch stimmig ist. Spinelle gelten als die kleinen „Geschwister“ der Diamanten, sie gehen weniger hart vor, sind aber trotzdem gradlinig und unnachgiebig.
Wer ausrichtungs- und handlungsgemäß der abwärts gerichteten Spirale definitiv den Rücken gekehrt hat, darf in der neuen Ausrichtung mit mehr Sanftheit und Getragen-Werden weitergehen. Das „Klassenziel“, die Herzensreife ist erreicht. Nach der Pflicht folgt nun die Kür...
Nun zu dem wichtigsten Punkt für 2010 – den Erdthemen. Hier bekommen wir als individuelle Wesen und auch als Kollektiv Menschheit klare Einsichten und Erkenntnisse wo wir neben der Spur lagen und liegen. Die Erde zeigt nun deutlich, wo sie vergiftet wurde, physisch, mental und emotional, in ihren Belangen nicht wahrgenommen wurde und wie sie mit uns weitergehen möchte, denn auch die Erde hat ihre eigene AGENDA.
Sie zeigt es ab 2010 in schonungsloser KLARHEIT und einem Akt besonderer Liebe, der „rücksichtslosen“ Liebe für das GANZE, denn alles andere hat in der Vergangenheit nur zu faulen Kompromissen, viel Gerede und wenig Handlung geführt. Dies verändert sich jetzt. Wer in diesem Bereich in alte Muster verfällt, die Erde wieder nur als Objekt sieht, disqualifiziert sich selbst, ist sofort wieder in der unteren Spirale und darf sich erneut hocharbeiten. Klarheit und Konzentration...
Diejenigen, die sich auf das natürliche Miteinander, den Dialog mit der Erde freuen, dies vielleicht schon lange praktizieren, werden ab nächstes Jahr, gerade auch mit Hilfe der Spinelle und des Bernsteins, eine völlig neue Form von intensiver, ja geradezu intimer Kommunikation mit der Erde erleben. Es wird ein miteinander Schwingen, eine Dauerumarmung deren Herzberührung mir hier beim Beschreiben schon in Vorfreude den Atem raubt. Ebenso intensiviert sich die Kommunikation mit unseren „Mitbewohnern“, den Steinen, Bäumen, Pflanzen und Tieren – Herzkommunikation. Liebe und Innigkeit...
Es ist Zeit für vollkommen neue Formen des Zusammenlebens, auch zwischen Mensch und Tier. Das geschwisterliche Miteinander wird in den Vordergrund treten. Hier spielte sich mir das Bild der Herzkommunikation zwischen Gandalf dem Weißen und dem Hengst Schattenfell aus „Herr der Ringe“ ein.
Ihre Freiheit zu achten, sich über ihren freiwilligen Dienst und die Begleitung freuen. Verantwortung auch für ihr Wohlergehen mit übernehmen und dankbar ihre Anwesenheit feiern. Wer an dieser Stelle noch in Selbstverständlichkeitsdimensionen denkt, wird Ent-Täuschungen erleben. Nichts ist selbstverständlich. Alles, was ich im Herzen erfahre, darf ich dankbar annehmen, weil es mir und der Bewußtwerdung dient, welchen Auftrag ich hier erfülle. Hier verstärkt gerade der grüne Spinell die klare Kommunikation mit der Erde, der Pflanzenwelt und all ihren Bewohnern in beide Richtungen.

Der rote Spinell bringt Klarheit in die Entscheidungen. Wer wankelmütig ist, wird in seinen Zweifeln und seinem Zögern noch verstärkt. Doch auch dies ein Akt der Liebe, denn es wird ihm bewußt, daß er keine Zeit mehr hat, etwas auszusitzen. Gleichzeitig wirkt der rote Spinell aber auch klärend bezüglich der Ursache des Zweifels, vorausgesetzt sein Träger will sie überhaupt sehen. Falls dies nicht der Fall ist, löst er bei seinem Träger eher Verwirrung aus, Unsicherheit und ein Gefühl der Unzufriedenheit und Leere, das natürlich auch wieder einen Antrieb zu Veränderung darstellt.
Jenen, die klar ausgerichtet sind, schenkt der rote Spinell Geistesklarheit und ein Gespür für die richtigen Entscheidungen, um sich einfach weiterzubewegen, in der Spur zu bleiben, die das Herz vorgibt. Diesen Menschen schenkt er auch Kraft, die Einsicht und Klarheit, in Handeln umzusetzen. Gerade wenn er dann in natürlicher Form noch als Oktaeder präsent ist. Diese kleinen Spinell-Oktaeder sind wahre Kraftpakete, was Dynamik, Klarheit und Gleichgewicht angeht. Sie repräsentieren das „ursprüngliche, vollkommene, göttliche Atom“ zusammen mit den Rohdiamant-Oktaedern. Sie übertragen diese Energie beim Tragen als Schwingungsmuster auf die Informationen im Blut, dem Zellwasser und somit bis in die DNS und modulieren und überschreiben dort mit ihrer innewohnenden Information in kristalliner Lichtsprache alte Informationen und Codierungen, die für den eigenen neuen Weg unbrauchbar geworden sind.
Wenn es um klare Entscheidungen geht, die dann auch noch in einem bestimmten Zeitrahmen zu treffen sind, empfehle ich die Kombination von blauem oder rotem Spinell zusammen mit Chrysoberyll.

Der rosa Spinell bringt als besonderes Geschenk die Erlösung alter Härte. In seiner Genetik finde ich die Erinnerung an die göttliche Liebe, das Getragen-Sein durch mich selbst, das sichere Wissen um Liebe und daß ich sie auch bedenkenlos verschenken kann, weil sie unerschöpflich ist, mir ständig zufließt aus meinem inneren Quell.
Dieser Spinell führt mich von der Strenge sanft weg zu einem achtsamen Gewahrsein für die Bedürfnisse des Ganzen. Wer sich für diesen Stein entscheidet und sich noch mit der Energie des rosa Diamanten verbindet, zu dem der rosa Spinell eine besondere Korrespondenz hat, unterstellt sein Leben vorbehaltlos der Liebe. Doch bitte ich um Vorsicht, denn dies führt unweigerlich zum raschen Tod jener alten Ego-Anteile, die noch etwas mit Selbst-Sucht zu tun haben. Die Herausforderungen und Prozesse gestalten sich, aus eigener Erfahrung, dementsprechend. Natürlich sind die vorgenannten Steine dann aber auch Helfer in diesen Herausforderungen und Krisenzeiten.

Zum dunkelblauen Spinell möchte ich Renate Sperling aus ihrem Buch „Vom Wesen der Edelsteine“ zitieren, das leider nur noch antiquarisch erhältlich ist (Renate Sperling, „Vom Wesen der Edelsteine“, Aquamarin Verlag, ISBN 3-89427-044-6):

SPINELL blau – VORWURF
Mit diesem Spinell handeln wir uns einen Freund ein, der bitter schimpft. Nichtbeachtung tut weh. Wer liebt schon einen dunkelblauen Spinell?

Er sagt: „Wenn ihr nur sehen könntet! Wie ihr mich nicht bemerkt, so entgeht euch die Hälfte der Welt! Was seht ihr denn? Illusion! Abglanz! Und damit gebt ihr euch zufrieden! Nehmt wahr, daß ich euch liebe, nehmt wahr, daß ich euch helfen will! Wer mich liebt, wird verstehen, was ich meine.“
Und dann etwas ruhiger: „Ich bin ein Beispiel für Liebe – verlorene Liebe. Es gibt so vieles in dieser Welt, was euer Herz öffnen könnte, und ihr geht daran vorbei. Liebt ihr euch genauso? Ja. Ihr wollt nur Teile von euch. Ihr akzeptiert euch nicht ganz. So könnt ihr nicht leben, das macht euch unglücklich.“
Und liebevoll: „Nehmt mich in die Arme und seht, was ich bewirken kann. Fühlt meine Liebe, nehmt meine Geschenke an. Vertraut, daß Gott euch beschenken möchte in reichem Maße. Seid offen dafür.“
Wer den dunkelblauen Spinell trägt, ist bereit, eine neue Welt zu sehen.
(© Renate Sperling, Vom Wesen der Edelsteine, 3. Auflage 1998)

Im gelben Spinell finde ich ein Stück Leuchtkraft des Universums und auch ein Stück Erinnerung und Verbundenheit mit anderen Welten, denen ich auf meinem Seelenreifungsweg begegnet bin. Diese Erinnerung bewirkt wiederum ein sich Bewußt-Machen der Mit-Verantwortung für den Plan der Erde, der liebevollen Verbundenheit mit ihr und ihren Zielen. Sie hat uns bislang so gut und hingabevoll gedient. Wie haben wir ihr gedient? Haben wir ihr unser Licht ebenso zur Verfügung gestellt, wie wir das ihre nutzten, um „nach Hause“ zu finden? Haben wir unsere Herzen ebenso an sie verschenkt, wie sie uns das ihre anvertraut hat? Bitte verzeih, geliebte Erde... und hab Dank!

Im schwarzen Spinell liegt die Erkenntnis der inneren Tode und ihrer Not-Wendigkeit für die eigene Entwicklung. Die klare Erkenntnis, warum ich eine alte Erfahrungsebene und Umgebung hinter mir lasse, loslasse, nimmt mir die Angst vor diesem Schritt. Indem ich ihn gehe, braucht mir mein Körper die Notwendigkeit, ihn zu tun, nicht mehr zeigen. Das körperliche Sterben, um eine Lebens-Lektion zu vollziehen wird überflüssig, schmerzvolles Sterben wird un-sinnig. Damit bleibt für den eigentlichen körperlichen Tod nur noch jene Situation übrig, wenn sich der Körper natürlich verbraucht hat, einfach als Seelengewand abgestreift werden will, weil er seinen Dienst erfüllt hat. Dieses Sterben ist leicht und schmerzlos. Es ist ein sanftes Hinübergleiten in die Anderwelt, in der neue Erfahrungen locken. Diese Art zu sterben ist ein Eintauchen in das samtige Schwarz des Nichts, um im Meer des weißen Lichtes, dem All-Eins-Sein zu erwachen...

Im violetten Spinell fand ich eine stark transformierende, freisetzende Kraft, die mir zeigt, wie unsinnig es ist, menschlichen Gesetzen und Gesetzmäßigkeiten zu folgen, sobald sie im Widerspruch zu den göttlichen und universellen Gesetzmäßigkeiten stehen. Dieser Stein mag für jene von besonderer Bedeutung sein, die in der neuen Zeit Strukturaufgaben haben für die Neue Erde, um die Freiheit und Einzigartigkeit in jedem bewußten Schöpferwesen zu be-achten, zu ehren und wertzuschätzen, seiner besonderen Kreativität im Wirken für Alles-Was-Ist achtsam und verantwortungsbewußt Raum zu geben. Der violette Spinell schenkt seinem Träger auch die Kraft, die universellen Regeln und göttlichen Gesetze der Wirkwelt zu beachten und durchzusetzen.

Der silber-graue Spinell lehrte mich, die Schönheit und Klarheit in der Einfachheit zu schauen. Die Vollkommenheit der Einfachheit im Wesen von allem zu erkennen, zu schätzen und diese Einfachheit So Sein zu lassen. Mich auch in meinem Wesen und meiner Schlichtheit und Einfachheit wiederzuerkennen. Damit fällt jede Notwendigkeit für Fassaden und Rollenspiele fort – Ich Bin...EINFACH.

DANKE...

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein freudvolles, erlebnisreiches und kraftvolles Neues Jahr 2010 und ein mitfühlendes Herz für die Erde und den achtsamen, friedvollen Umgang mit ihr und all ihren Geschöpfen und Mitschöpfern.

Von Herzen
Balael Jordan Rajkoff
(© Balael-Jordan Rajkoff, 9. 12. 2009)

Nachbemerkung:
Ich kann fühlen und weiß aus den Rückmeldungen von Klienten und aus dem Freundeskreis, daß „da draußen“ viel Angst und Unsicherheit bezüglich der Veränderungen herrschen. Bei meinem letzten Schritt, mich endgültig und offiziell aus dem „System abzumelden“, hatte auch ich Angst.
Es ist jener Moment, wo ich das alte „Stammesgefüge“ in mir aufgab, zu nichts und niemandem mehr zu gehören und doch alles im Herzen zu tragen, der letzte innere und außen sichtbar gemachte Sprung von der Klippe in den freien, unbegrenzten Raum.
Am dunkelsten Punkt reichte mir ein Mitbewohner und Weggefährte hier auf dem Archehof-Projekt, dem Carlotta-Hof, seine Aufzeichnungen und gab mir einen seiner Texte zu lesen. Ich verstand, wo ich mich befand und daß ich mich in einer Ahnenreihe bewege. Indem ich das andere losließ, konnte ich meine wahre Verbindung erkennen.
Ich danke all jenen Pionieren des mutigen Herzens, die uns vorausgegangen sind, danke meinen Weggefährten, mit denen ich die Spur fortsetzen durfte und noch darf und danke jenen, die uns beherzt nachfolgen.
Sie alle haben einen besonderen Platz in meinem Herzen, gleichgültig in welche Richtung sich unser Spiel bewegt und wie schwer die Trennung der Welten wiegen mag. Danke...

ANTE – SEJAWA

Ante-Sejawa. Das heißt in unserer Sprache übersetzt soviel wie: „Die durch die Angst gehen“. Einst waren die Ante-Sejawa Menschen, die sich freiwillig einer schweren körperlichen und seelischen Prüfung unterzogen, um nach bestandenem Schmerz, durch so gewonnene Kraft und Erfahrung, den Menschen ihrer Gemeinschaft Wissen, Lieder, Visionen und Heilung zu bringen. Immer hatte dieses Tun auch einen Bezug zum Ganzen, zum Weltall und zu Gott.

Wer sind heute die Ante-Sejawa?
Es sind die, welche durch die Angst gehen, die, welche nicht ihre Angst verdrängen, bis sie krank an Herz und Seele, an der Zerstörung der Erde mitarbeiten.
Es sind die, welche um ihre Angst wissen, um ihre Trauer; welche sich nicht, um sich abzulenken, unter Drogen setzen, oder eines der vielen Mittel benutzen, welche die Zivilisation schuf, um den Menschen die Pein nicht fühlen zu lassen, die in ihrem Leben umgeht.
Ante-Sejawa – „Die durch die Angst gehen“:  Ihr Weg führt hindurch – und hinter der Angst...

Die Zeit, die vor uns liegt, die grauen Tage und die Zeit der Wandlung, ist nicht nur Hölle und  Zerstörung und Verderben und Kampf jeder gegen jeden, Kampf ums „Dasein“. –
Es ist auch die Zeit der Schule und Initiation. Viele Wege führen in die Irre, und die Lernenden können sich nur auf ihren Herzenskompass verlassen. Der aber ist ausgerichtet nach dem Kosmos.

(© Jörg Krüger, „Auf dem Pfade“– Gedichte vom Wanderer, stellaria media publikationen aus dem Bureau für Dingefind und Zeithabe)

 

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